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- Der Tierarzt Seite 3 -

 

 

Liebe Pudel - & Hundefreunde ,


nutzen Sie bitte die Infos über die Vogelgrippe !
Vor dem Hintergrund der Vogelgrippe sollten Sie Ihren Pudel unbedingt von Aas, vor allem aber von toten Vögeln und deren Kot fernhalten und berühren Sie diese auch nicht. Vermeiden sie bitte auch den Kontakt zu wilden Tieren wie z.B. freilaufende Katzen und andere Tiere , die in der Natur frei leben.Lassen Sie ihren Pudel nur unter ständiger Aufsicht freilaufen und nehmen Sie ihn in der Nähe von Gewässern, beziehungsweise außerhalb von Ortschaften nach Möglichkeit an die Leine. Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Tierarzt oder klicken Sie hier unten an.

Infos über die Vogelgrippe
Haustiere - Vogelgrippe -
H 5 N 1 Virus





Giftige Produkte

Nicht alles was der Mensch verzehrt, ist auch dem Hund zugänglich!!!
Absolut ungute bis giftige Auswirkungen für den Hund kann es nach sich ziehen, bekommt er von uns aus Unwissenheit folgende Speisen gefüttert:

-Alkoholische Speisen
-Avocados
-Erdnüsse
-Geflügelknochen(Schlecht verdaubar)
-Hülsenfrüchte(Linsen, Bohnen , etc)
-Kakao
-kaltes, aus dem Kühlschrank entnommenes Futter, ist ungesund
-Knochen von Tieren
-Kohl und Kohlarten(blähend)
-Meerrettich (Kren)
-Milch(Laktoseunverträglichkeit),manche vertragen sie,aber nie mit Fleisch füttern
-Obstkerne(enthalten Blausäure)
-Rettische
-rohe grüne Bohnen sind(wie auch für manche Menschen)giftig
-Rosinen
-scharf gewürzte Speisen
-Schweinefleisch(weder roh noch gekocht(Bazillenüberträger))
-Schokolade
-Süßigkeiten fördern Karies
-Teebaumöl
-Weintrauben
-Xylit,ein Süßstoff
-Zwiebelgewächse

 

 

Giftige Topfpflanzen daheim oder Pflanzen der Natur:

-Azalee
-Becherprimel
-Buchsbaum
-Dieffenbachia
-Drachenbaum
-Eibe
-Fensterblatt
-Ficus benjamina
-Goldregen
-Gummibaum
-Hortensie
-Misteln
-Oleander
-Philodendron
-Rhododendron
-Weihnachtsstern
-Yuccapalme




Pflanzen , die für Hunde giftig sind

Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über Pflanzen zeigen, die für Hunde nicht fressbar sind. Wie hoch der Grad der Giftigkeit ist, ist dabei unklar. Auf jeden Fall sollte man verhindern, daß der Hund Zugang zu solchen Pflanzen hat. Viele Hundebesitzer haben in ihrem Haus und Garten einige solcher Pflanzen, ohne zu wissen, wie gefährlich diese für die Vierbeiner sind. Aber auch beim Spazierengehen sollte man aufpassen, daß der Hund keine davon frisst - man sollte generell beim Spazierengehen aufpassen, das der Hund nix frißt, zu groß ist auch die Gefahr das er sich anderweitig vergiftet!
Giftige Zimmerpflanzen

Philodendron , Zimmerkalla , Weihnachtsstern
Fensterblatt , Dieffenbachie , Efeutute
Einblatt , Efeu , Purpurtute
Gummibaum , Farne , Christusstern
Alpenveilchen , Agave , Azalee
Bogenhanf , Clivie , Chrysantheme
Flamingoblume , Kolbenfarn , Wandelröschen
Geranie , Datura , Hortensie
Passionsblume , Schefflere , Porzellanblume
Madagaskarpalme , Oleander

Giftige Gartenpflanzen

Blauregen , Buchsbaum , Goldregen
Efeu , Rhododendron , Ginster
Seidelbast , Mistel , Geißblatt
Geißklee , Lupinien , Rittersporn
Maiglöckchen , Tulpen , Narzissen
Herbstzeitlose , Schlüsselblume , Wolfsmilch
Eisenhut , Fingerhut , Buschwindröschen
Robenie , Mohnblume , Hyazinthe
Kaiserkrone , Engelstrompete

 

 

Giftige Wildpflanzen

Bärlauch, Riesenbärenklau, Bilsenkraut
Hahnenfuss, Tollkirsche, Hundspetersilie
Schierling, Schöllkraut, Wüterich, Eicheln

 



Pflanzen , die für Katzen giftig sind

Auf den ersten Blick harmlos erscheinende Pflanzen - Manche verursachen nur leichtes Unwohlsein, manche aber können durchaus tödlich sein ! Nicht immer erkennt man den Grad der Giftigkeit.
Buchsbaum Azaleen Zwiebelgewächse
! Christusdorn ! Birkenfeige Tabakpflanzen
! Efeu ! Calla Schwertlilien
Euphorbis Chrysanthemen Usambaraveilchen
Eisenhut Dipladenie Trollblume
Fingerhut Edelweiß ! Buntwurz, Kaladie !
Flieder ! Efeutute ! ! Christrose !
Goldregen Geranien Liliengewächse
Heckenkirsche, rot Ginster Schnee auf dem Berge
Herbstzeitlose Hortensien Lebensbaum
Liguster ! Einblatt ! Stechpalme
! Maiglöckchen ! ! Fensterblatt ! Waldmeister
! Narzissen ! Sonnenwendwolfsmilch ! Lupine !
! Oleander ! Löwenzahn ! Mistel !
Philodendron Magnolien Farne
Spindelbaum Nachtschattengewächse Hyazinthen
Seidelbast Primel Tulpen
! Dieffenbachia ! Märzenbecher ! Wunderstrauch !
Orchideen Nelken ! Zypressenwolfsmilch !
! Weihnachtsstern ! Lorbeeren ! Osterglocke !
Auch sollten Sie drauf achten, daß Ihre Katze niemals das mit Dünger versetzte Gießwasser trinkt !
Katzen lieben es, abgestandenes Wasser und Blumenwasser zu trinken - entsorgen Sie deshalb halb verblühte oder getrocknete Blumensträuße gleich, da beim Verrottungsprozess einzelne Wirkstoffe der Pflanzen ins Wasser gelangen - diese sind oft sehr giftig !
Bitte auch kein Blattglanzspray bei den Sträußen verwenden !
Schädlingsbekämpfungs-Spray gehört auch nicht in den Katzenhaushalt - also in Wohnräumen drauf verzichten !




 


- Tierbestattung im Rosengarten -
- zum anklicken -



 


" Wenn Tränen Dich hätten halten können
dann wärst Du immer noch hier.
Wenn Tränen Dich zurückbringen könnten
wärst Du seit gestern schon zu Haus' bei mir."
( Verfasser unbekannt )





Kryptorchismus


Als Anorchie wird das komplette Fehlen oder die vollständige Funktionsuntüchtigkeit beider Hoden bezeichnet. Ist einer der Hoden nicht angelegt oder durch eine Hodendrehung (Torsion) vor der Geburt zwar vorhanden, aber nicht voll entwickelt, wird dies Monorchismus genannt. Unter Kryptorchismus versteht man das Ausbleiben des Abstiegs eines oder beider Hoden (Descensus testis) aus der Bauchhöhle beim Rüden. Von einem sekundären Kryptorchismus wird gesprochen, wenn der Abstieg der Hoden zwar erfolgt, einer oder beide sich jedoch in der Folgezeit wieder in den Leistenkanal (Inguinalkanal) oder die Bauchhöhle zurück verlagern. Die Begriffe "gestörter Descensus testis" oder "maldescensus testis" werden verwendet bei einem Hoden, der sich auf dem Abstiegsweg befindet, aber aus irgendwelchen Gründen den physiologischen Abstieg nicht vollenden kann. Manche Hoden verlassen auch den physiologisch vorgesehenen Hodenabstiegsweg, man spricht von einer Ectopia testis. Je nach Position des oder der betroffenen Hoden gibt es die Ectopia subcutanea, bei der der Hoden neben dem Penis unter der Haut oder unter der Muskelschicht (Ecotpia subfascialis) liegt.
Während der Embryonalentwicklung des männlichen Tieres bilden sich die Hoden im Bauchraum in der Nähe der Nieren aus. Der Hodenabstieg beginnt noch vor der Geburt, zunächst wird der Nebenhoden in den Leistenkanal gezogen, etwa in der letzten Woche der Trächtigkeit steigt auch der Hoden in den Leistenkanal ab. Zum Zeitpunkt der Geburt liegen die Hoden im Leistenkanal bzw. passieren diesen. Bis wann der endgültige Hodenabstieg vollzogen ist, die Hoden also im Hodensack (Skrotum) angekommen sind, ist abhängig von der Rasse, der individuellen Veranlagung und der Ernährung. Unter Berücksichtigung der verschieden Angaben des Zeitpunkts des Hodenabstieg für die unterschiedlichen Rassen gilt der Zeitraum von der sechsten bis achten Woche nach der Geburt als derjenige, bis zu dem die Hoden den Hodensack erreicht haben sollten. Bis zum Eintritt der Geschlechtsreife können die Hoden spontan in den Leistenkanal zurückgezogen werden.
Der Hodenabstieg beim Rüden wird durch verschiedene Hormone gesteuert. Die genaue Ursache des Kryptorchismus ist noch ungeklärt, man vermutet jedoch, dass dem so genannten Testis Determination Factor, der auf dem Y- Chromosom sitzt, eine Art Schalter- Funktion zukommt, der andere für die Entwicklung zum männlichen Phänotypen verantwortliche Gene anregt, die ihrerseits wieder die die Hoden betreffende Entwicklung beeinflussen.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass Kryptorchismus vererbbar ist, der genaue Erbgang ist noch nicht bekannt. Pendergrass und Hayes dokumentierten 1975 für Chihuahua, Großspitz, Pudel, Zwergschnauzer, Shelty, Yorkshire Terrier und Siberian Husky ein überdurchschnittliches Risiko hinsichtlich des Kryptorchismus. Dieses Risiko ist verringerbar durch einen konsequenten Zuchtausschluss der betroffenen Tiere, allerdings kann der Genotyp eines weiblichen Tieres nur durch eine genetische Studie festgestellt werden.
Hayes et al. (1985) und Pendergrass u. Hayes (1975) gaben Nabelinfektionen, verspäteten Nabelverschluss sowie Entzündungsprozesse im Hodenabstiegesbereich als begünstigend für einen Kryptorchismus an. In einem ungünstigen Größenverhältnis zwischen Hoden und Leistenkanal sehen sie die Erklärung dafür, warum besonders kleine Hunderassen von Kryptorchismus betroffen sind.
Mit dem längeren Abstiegsweg des rechten Hodens erklären Wissenschaftler die Tatsache, dass rechter Kryptorchismus häufiger ist als linker (etwa doppelt so oft).
Aus Untersuchungen von Depue in den 80er Jahren ergab sich der Hinweis, dass begünstigende Faktoren für die Anlage einer Hodenunterentwicklung hohes Gewicht oder Stress des Muttertieres sein können. Dies kann die Serumkonzentration der geschlechtshormonbindenden Globuline senken und die Konzentration von freiem Östrogen heben, welches zur Hodenhypoplasie führt.
Abgesehen von Elefanten und Walen benötigen alle Säugetiere zur vollständigen Samenzellbildung (Spermatogenese) die um einige Grad niedrigeren Temperaturen im Hodensack. Bei kryptorchiden Hoden wurde keine Spermatogenese beobachtet und auch die Samenzellbildung des abgestiegenen Hodens bei einseitig (unilateral) kryptorchiden Hunden war geringer als bei gesunden Hunden. Kawakami konnte 1990 bzw. 1999 in Studien an einseitig kryptorchiden Rüden belegen, dass der kryptorchide Hoden 17-Beta Östradiol abgibt und die hormonabgebenden und samenzellbildenden Funktionen des abgestiegenen Hodens hemmt. In anderen Studien fand er bei den unilateral kryptorchiden Hunden einen deutlich niedrigeren Testosteronplasmaspiegel als bei gesunden Hunden, eine verringerte Libido und eine fast um die Hälfte reduzierte Spermiendichte
Bei Studien wurde festgestellt, dass die Häufigkeit von Gewebeneubildungen, also Tumoren, bei den kryptorchiden Rüden bis zu 13,6 mal höher ist als bei gesunden Hunden. Im Bauchraum gelegen Hoden scheinen eher zu Sertollizelltumoren zu neigen. Die Sertolli-Zellen sind entlang der Hodenkanälchen aufsitzende Stützzellen des Samenepithels, die der Ernährung der reifenden Samenzellen dienen. Die von ihnen ausgehenden Tumoren sind meist gutartig (benigne), etwa 10 % entarten und werden bösartig (maligne). Bei den im Leistenkanal liegenden Hoden sind häufig die spermatogenen Zelllinien von Tumorbildung betroffen, Leydig- Zelltumore sind in der Regel gutartig, die Seminome, die von den Samenkanälchen ausgehen, jedoch maligne und von diffuser Form, sie wachsen häufig in Lymph- und Blutgefässe ein..
Deutlich höher ist bei den abdominalen Hoden das Risiko der Hodentorsion, der Hodenverdrehung. Übermäßiges Wachstum und fehlende oder verzögerte Rückbildung des Hodenleitbandes findet vor allem im Leistenkanal statt, ein Leistenbruch kann die Folge sein.
Bei kryptorchiden Rüden kann es zu Hyperöstrogenismus kommen, welcher zu Hautveränderungen führen kann. Der Kryptorchismus kann Verhaltensauffälligkeiten nach sich ziehen, Angstverhalten begünstigen und mit zunehmendem Alter zu Aggressivität führen.
Die tierärztliche Behandlung eines kryptorchiden Rüden ist sinnvoll, vor allem mit Blick auf das deutlich erhöhte Risiko, Hodentumore zu entwickeln.
Mittels HCG- oder GnRH- Stimulationstest wird der Testosteronspiegel unmittelbar vor und nach der damit verbundenen Hormongabe gemessen. So kann bei nicht erfolgtem Hodenabstieg zwischen kryptorchiden und anorchiden Rüden unterschieden werden, Monorchie ist so nicht diagnostizierbar. Mit einer Ultraschalluntersuchung wird versucht, die Lage, Form und Größe des bzw. der nicht abgestiegenen Hoden festzustellen, sehr kleine Hoden sind dabei jedoch manchmal nicht auffindbar.
Die Möglichkeit, den Hodenabstieg durch Hormongaben auszulösen, ist in einigen wenigen Fällen gegeben, die größten Erfolge wurden bei Rüden im Alter von 2 -4 Monaten erzielt. Wenn dies nicht möglich oder erfolgreich ist, sollte der Hund operiert werden.
Eine Operation wird sich danach richten, wie der Besitzer des Hundes die gemeinsame Mensch-Hunde- Zukunft geplant hat. Bei einem Haus- und Familienhund ohne besondere Arbeitsaufgaben wird der kryptorchide Hoden in der Regel operativ entfernt und im Zuge der Operation durch Entfernung des zweiten Hoden (Kastration) oder Unterbrechung der Samenleiter für Zeugungsunfähigkeit Sorge getragen, um eine Weitervererbung sicher auszuschließen.
Für einen Rüden, der als Leistungs- oder Showhund eingesetzt werden soll, ist das Erscheinungsbild eines äußerlich intakten Rüden wichtig, um in der Bewertung eine Chance zu haben. Dies kann, vor allem, wenn der Rüde noch jung ist, mittels einer vom Chirurgen durchgeführten Verlagerung des Hodens in den Hodensack und dortiger Fixation (Orchidopexie) geschehen, allerdings kann es nötig sein, diese Operation in zwei Sitzungen durchzuführen, um die Gefäße nicht zu straff zu spannen. In vielen Fällen entwickelt sich bei jungen Hunden der in den Hodensack verlagerte Hoden während der nächsten 12 bis 20 Wochen von der Größe her weiter, sogar bis hin zur normalen Größe. Es obliegt allerdings der Verantwortung des Besitzers und auch des Chirurgen, dafür zu sorgen, dass ein derartig operierter Rüde keine Nachkommen mit derselben Veranlagung zeugt, am besten durch eine Unterbrechung der Samenleiter (Vasektomie). Ist ein Hoden bereits so verändert, dass diese Operationsmethode nicht mehr Erfolg versprechend ist, kann der betreffende Hoden auch entfernt und eine Hodenprothese aus Silikon eingesetzt werden, an die sich die Hunde meist innerhalb weniger Wochen gewöhnen. Auch in diesem Fall sollte sichergestellt werden, dass dieser Rüde nicht erfolgreich decken kann.




Krankheiten des männlichen Geschlechtsapperates


Symptome: Œ = Verhaltensweise � = Untersuchungsergebnis
Der Hodentumor
Π= Verhaltensweise
Ursache: Hodentumoren sind krebsartige Neubildungen und kommen vor allem bei älteren Rüden vor.
Symptome: Œ Im allgemeinen keine Verhaltensänderung.
� Ein Hoden eindeutig vergrössert; Haarkleid stumpf, Haarwuchs spärlich.

Therapie: Der Rüde wird kastriert. Hodentumoren bei älteren Rüden sind praktisch immer gutartig. Nach der Kastration erholt sich das Fell schon innerhalb 3-4 Wochen.
Die Prostataentzündung (Prostatitis) der Rüden
Ursache: Bakterielle Infektion.
Symptome: Œ Leckt sich häufig an der Penisspitze; verliert unkontrolliert rötliche Flüssigkeit aus der Penisöffnung; ev. Schwierigkeiten beim Kot- und
� Ev. Fieber; Prostata vergrössert und schmerzhaft; hinteres Bauchgebiet auf Druck schmerzhaft.

Therapie: Allopathie: Oestrogen-Injektion zur Aufweichung der verhärteten Drüse
Allopathie: Geatrime-Kur gegen die Infektion
Allopathie: Prednisolon zur Entzündungshemmung
Futterergänzung: Immuno®-Pulver zur Immunstimulation
Bei guter Beobachtung lässt sich eine Prostatitis mit grosser Sicherheit erkennen. Durch das Betasten der Drüse vom Mastdarm aus wird die Diagnose gesichert. Die beschriebene Therapie hilft meist recht gut. Leider sind aber Rückfälle nicht selten. Falls das Problem unlösbar erscheint, hilft die Kastration. Innerhalb 2-3 Wochen schrumpft die Prostata zusammen und heilt ab.
Die Vorhautentzündung (Präputialkatarrh) der Rüden
Ursache: Bakterielle Infektion durch ständiges Belecken der Penisspitze.
Symptome: Œ Leckt sich häufig an der Penisspitze und Vorhaut; verliert unkontrolliert gelbliche Flüssigkeit.
� Eitriger Vorhautausfluss; entzündete Vorhaut.

Therapie: Allopathie: Oribiotic-Salbe, 2 x täglich tief unter die Vorhaut einbringen.
Allopathie: Ev. Antibiotika-Kur.
Allopathie: Ev. Perlutex®-Injektion gegen den Geschlechtstrieb.
Etwas gelbe, dickflüssige Absonderung (Smegma) aus der Vorhautöffnung ist normal. Wird der Ausfluss aber dünnflüssig, so liegt eine Vorhautentzündung vor, welche meist dann entsteht, wenn Rüden durch den Geruch läufiger Hündinnen intensiv stimuliert werden. Die Behandlung mit der Ohrensalbe Oribiotic hilft sehr gut, aber nur wenn die Salbe tief genug (ca. 5 cm) unter die Vorhaut eingebracht werden kann. Leider ist es ein Problem, welches Rüden aus den genannten Gründen immer wieder von neuem befällt. Manchmal bewährt sich eine Gestagen-Spritze, z.B. Perlutex , um den Geschlechtstrieb etwas zu vermindern. In extrem schwierigen Fällen bringt das Kastrieren die dauerhafte Lösung.

 



Vorhautkatarrh beim Rüden

Ein Katarrh (v. griech. [katarhein] = herunterfließen) ist eine einfache Entzündung der Schleimhäute, hierbei kommt es häufig zu einer vermehrten Absonderung wässrigen oder schleimigen Sekretes.
Fast alle unkastrierten Rüden neigen zu einer Katarrhbildung im Vorhautbereich. Meist ist der Vorhautkatarrh für den Hundehalter ein größeres Problem als für den Hund.
Die milchige gelblich-grüne Flüssigkeit die hierbei abgesondert wird ist meist nicht besorgniserregend und nicht behandlungsbedürftig, da sie ein Teil der olfaktorischen Kommunikation der Hunde ist.
Sollten die Absonderungen verstärkt auftreten verbunden mit einer Rötung der Schleimhäute, kann ein Vorhautkatarrh vorhanden sein. Hierbei sollte man eventuelle andere Ursachen vom Tierarzt ausschließen lassen.
Zur Linderung kann man eine Vorhautspülung mit verdünnter Calendula-Tinktur (= Ringelblumen-Tinktur) aus der Apotheke vornehmen. Die Anwendung von Antibiotika ergibt meist keine dauerhafte Besserung der Situation und kann das Bakterienmilieu negativ beeinflussen.
Die Vorgehensweise bei der Spülung sollte man sich vorab am besten einmal von seinem Tierarzt zeigen lassen. Hierbei wird mit einer Nadellosen Einwegspritze die Spülung unter die Vorhaut gespritzt und die Öffnung zugehalten. Dann die Flüssigkeit vorsichtig nach oben in Richtung der Hoden massieren.
Diese Methode wird von den meisten Rüden als angenehm empfunden und dürfte daher meist kein Problem darstellen.

 

 

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